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Mein erstes 360×180°-PanoramaVorgestern bin ich endlich dazu gekommen, meinen Pano Maxx einmal auszuprobieren. Dabei ist nichts spektakuläres rausgekommen, aber der Kopf hat sich als sehr gut erwiesen. Er ist sehr stabil und lässt sich gut handeln um innerhalb kürzester Zeit die 38-40 Einzelbilder aufzunehmen, die es für ein echtes Kugelpanorama braucht.
Zum Rendern des Panoramabildes habe ich Autopano Pro der Firma Kolor in der Version 1.4 (aktuell ist glaub ich 2.x) im Einsatz. Das Programm ist echt ne Wucht: ich habe lediglich die 40 Bilder importiert, ein wenig gewartet und dann auf “Render Image” geklickt – fertig. Einfacher geht das Erstellen von Panoramabildern wohl nicht mehr. Allerdings gab es auch eine Serie, wo die Automatik von Autopano Pro (kurz APP) ins Straucheln geraten ist. Allerdings hatte ich hier einen Belichtungsfehler gemacht, weshalb APP eine Reihe der Einzelbilder als eigenes Panorama erkannte. Da mich ja bekanntermaßen Polarpanoramas ziemlich stark anziehen, habe ich das natürlich auch gleich mal ausprobiert. Für mich ist das nicht bloß eine Spielerei mit Photoshop – es ergeben sich viele neue Möglichkeiten, Motive fotografisch spannend in Szene zu setzen. Auch wenn das auf das hier gezeigte Bild nicht wirklich zutrifft
Polarpanoramen zu erstellen ist übrigens ziemlich einfach: Man benötigt ein 360×180°-Panorama (es geht auch mit normalen Panoramen, allerdings wird hier sicher noch ein wenig Nacharbeit nötig) welches in Photoshop (o.ä.) geöffnet wird. Das Bild wird nun auf ein quadratisches Format umgerechnet (Höhe = Breite). Anschließend um 180° drehen und den Filter “Polarkoordinaten” anwenden. Diese Projektion mappt die komplette Bildinformation in einem 360°-Kreis und wirkt deshalb meist wie ein “kleiner Planet”. Wer’s nochmal genauer wissen will, schaut einfach mal bei Dirk Paessler rein.
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