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Jetzt 57 Prozent besser!Garantiert fragen sich jetzt manche: “Ist der jetzt völlig übergeschnappt!?”. Nun ja, ist er nicht – im Gegenteil, seit ich meiner Nikotinsucht ein Ende gemacht habe, definiert sich mein Verständnis vom Leben neu.
Die ganze Scheiße von wegen “ist ungesund”, “stinkt”, “nervt”, “hör auf”, “dumme Angewohnheit” kennen Raucher ja nur zu genüge. Zum Aufhören reicht das bei den meisten nicht. Selbst das liebe Geld kann viele nicht davon abhalten, sich weiterhin systematisch zu vergiften. Mir ging das auch lange so. Wie es mir jetzt geht, könnt ihr in diesem Beitrag lesen.
Ich habe es ja schon lange vermutet: eines Tage höre ich mit dem Rauchen auf. Viele Gründe sprachen für mich dafür: ich hätte dann mehr Geld, gesünder wäre es auch und vor allem wäre ich meiner Tochter ein gutes Vorbild. Doch immer wieder habe ich es geschafft den “Tag X” hinauszuzögern – ich dachte mir, ich muss erst meine Ernährung umstellen, mehr Sport machen und den richtigen Tag abwarten… Nun, bei beiden Punkten ist schon seit einigen Monaten ein dicker grüner Haken dran. Aber getraut habe ich mich immer noch nicht. Doch dann habe ich mir Allen Carr’s Buch “Endlich Nichtraucher” bestellt und es innerhalb von zwei Abenden gelesen. Danach habe ich zwei Big Pack’s Gauloises vernichtet, meinen Aschenbecher weggeworfen und einfach definiert, soeben die letzte Kippe meines Lebens geraucht zu haben. Tag X war schneller da als ich “Muh” sagen konnte Und nun möchte ich hier, nach gut zwei Wochen in meinem neuen Nichtraucherleben, berichten, wie es mir ergangen ist: kurzum genial! Körperlich wie geistig geht es mir jeden Tag ein Stückchen besser. Ich habe wieder Luft, die Augenränder werden weniger, ich kann morgens viel besser aufstehen. Mein Konzentrationsvermögen ist besser geworden und ich habe allgemein mehr Energie. Neulich habe ich festgestellt, dass meine Hände unter 10°C nicht sofort aussehen, als würden sie gleich absterben. Naja, und wie im Bild dargestellt: mein Geschmackssinn kehrt zurück, und ich versaue mir nicht mehr jedes Essen mit der berühmten “Zigarette danach”… Das schönste jedoch ist das Gefühl der Freiheit. Ich muss nicht mehr dafür sorgen, ständig Kippen zu haben. Ich habe mehr Platz in meiner Hosentasche, zwei Dinge weniger, die ich ständig dabei haben muss (Zigaretten und Feuerzeug). Und mir wurde bewusst, wie cool es ist, meiner Tochter (oder jedem anderen Kind) nicht erklären zu müssen, dass Rauchen eigentlich total blöd ist und ich es halt einfach trotzdem mache… Und nun? Da neben all diesen Dingen, in meinem neuen Nichtraucherleben auch mehr Geld zur Verfügung steht, werde ich ein bisschen sparen und mir mit Sicherheit, das eine oder andere photographische Glas (z.B. in Form eines Canon EF 17-40L *ggg*) zulegen. Anhang – oder: was ich am Rauchen vermisse. Viele kennen mich als sehr objektiven Menschen und da ich bis jetzt nur über die Nachteile des Rauchens und die Vorteile des Nichtrauchens geschrieben habe, habe ich die Vorteile des Rauchens auf einer kleinen PDF zusammengeschrieben und hier zum Download bereitgestellt. Bild: flickr-Benutzer “frischmilch“. 3 Kommentare:
Kommentar von knumpe — September 16, 2008 23:43
Kommentar von Achim — September 17, 2008 09:03
Pingback von Sit Back & Joy » Ein Jahr ist um… dumdidum… — January 4, 2009 07:35 Kommentare dieses Beitrags als Feed abonnieren Kommentar hinterlassen |
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Claudia (Strobist-Studio: Blitzsystem)Wie sieht das denn aus, wenn ich einen Nikon SB-900 hab. Kann ich den als Master für so alte Blitze wie SB-20 verwenden?
Lg, Claudia
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Achim (Strobist-Studio: Blitzsystem)Hallo Torsten,
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