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Blitzdings: Canon Speedlite 430EX
Die meisten Leute kennen den Effekt von “tot”-geblitzten Aufnahmen, wie sie mit Kompaktkameras und auch mit SLRs mit eingebautem Blitz enstehen können. Gerade diese Beispiele halten mich vom Blitzlichteinsatz immer wieder ab. Mit einem Blitzgerät wie dem Speedlite 430EX hat man jedoch ganz andere Möglichkeiten. Zum einen regelt die E-TTL II Automatik dank Integration von Entfernungsinformationen und angepasstem Weißabgleich die Blitzbelichtung in vielen Situationen souverän. Dem gut belichteten Schnappschuss steht also nichts im Wege. Weiterhin bietet ein dreh- und schwenkbarer Blitzkopf (wie ihn die meisten externen Systemblitze bieten) weitere Gestaltungsmöglichkeiten mit indirektem Licht. Gerade hier liegen ganz besonders die Stärken eines solchen Gerätes. Ich habe es selbst probiert: frontal geblitzt hat man zwar die volle Leistung, dafür wirken die Bilder oft fad und leblos. Indirekt geblitzt (z.B. über die Decke oder seitlich gegen eine Wand) kommt es in einigen Situationen schon fast zu einer tageslichtähnlichen Ausleuchtung.
Ansonsten habe ich mich für das Speedlite 430EX entschieden weil es hochwertig verarbeitet ist, eine schnelle Blitzfolgezeit aufweist (die meisten Blitze werden nicht mit voller Leistung abgefeuert und damit ist die Zwischenzeit zwischen den Blitzen relativ kurz) und – last but not least – weil das Design genial ist (einziger Wehrmutstropfen ist die Verriegelungstaste zum Schwenken des Blitzkopfes, die schlicht und einfach nicht nötig wäre). Der auf den Fotos abgebildete Ständer ist im Lieferumfang enthalten und hat sogar ein Stativgewinde. Gebrauchen kann man dies natürlich nur, wenn man den Blitz (z.B. über das größere Speedlite 580EX) als Slave-Blitz entfesselt zündet. Für das entfesselte Blitzen (Blitzgerät ist nicht auf der Kamera sondern losgelöst – entfesselt – irgendwo im Raum positioniert) habe ich mir einen Funkauslöser bestellt über den ich demnächst berichten werde (sobald die Lieferung aus Hong Kong eintrifft). Fazit: das Speedlite 430EX ist vielleicht etwas teurer als vergleichbare Geräte, aber allemal sein Geld wert. Die Möglichkeiten die sich dadurch ergeben sind enorm und generell kann man sagen, dass ein externes Blitzgerät in keiner ambitionierten Ausrüstung fehlen sollte. Bisher keine KommentareKommentare dieses Beitrags als Feed abonnieren Kommentar hinterlassen |
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Claudia (Strobist-Studio: Blitzsystem)Wie sieht das denn aus, wenn ich einen Nikon SB-900 hab. Kann ich den als Master für so alte Blitze wie SB-20 verwenden?
Lg, Claudia
Rene (Mein Low-Budget Strobist Studio)Also ich denke die Größe kommt immer auf den Einsatzzweck an. Ich selber habe noch ein kleineres Studio eingerichtet, da ich allerdings hauptsächlich Produkt- und Portraitaufbahmen mache, ist di...
Achim (Strobist-Studio: Blitzsystem)Hallo Torsten,
genau so ist es. Entscheidender Unterschied: die Blitze sind komplett manuell zu steuern (also i.d.R. Reflektoreinstellung und Blitzleistung). Über die Funkauslöser wird nur das A...
Torsten (Strobist-Studio: Blitzsystem)Hallo, sehe ich das jetzt richtig, das der Funkauslöser Cactus Wireless Trigger V2s an stelle eines Blitzes auf die Kamera gesteckt wird und somit jede Kamera mit Blitzaufsatz nun mehrer Blitze tr...
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